Workflows automatisieren: Wie Unternehmen manuelle Dokumentenprozesse in effiziente Abläufe verwandeln

Wenn Dokumente Prozesse ausbremsen

Montagmorgen im Büro. Im Posteingang der Finanzabteilung warten bereits Dutzende neue Rechnungen. Einige sind per E-Mail eingegangen, andere wurden eingescannt, und wieder andere stammen aus einem Lieferantenportal.

Ein Mitarbeiter öffnet jede Rechnung einzeln, prüft den Inhalt, trägt Daten manuell ins System ein und leitet das Dokument anschließend an die zuständige Person weiter. Manchmal dauert es nur wenige Minuten – manchmal bleibt eine Rechnung jedoch mehrere Tage in einer Inbox liegen.

Dieses Szenario ist in vielen Unternehmen noch immer Realität.

Doch das Problem ist selten die Rechnung selbst. Die eigentliche Herausforderung liegt im Dokumentenprozess dahinter:

  • Wer prüft das Dokument?
  • Wer ist verantwortlich?
  • Wann wird eine Rechnung freigegeben?
  • Und was passiert, wenn Informationen fehlen?

Ohne klare Struktur entstehen schnell Verzögerungen, Fehler und unnötige manuelle Arbeit. Workflows automatisieren – das ist der entscheidende Schritt, um Dokumentenprozesse intelligent zu steuern.

Mit modernen Lösungen wie DocBits können Unternehmen ihre Dokumentenprozesse nicht nur digitalisieren, sondern intelligent automatisieren – von der Dokumentenerkennung bis zur Weiterleitung an die richtige Abteilung.

Warum automatisierte Dokumenten-Workflows heute unverzichtbar sind

DocBits Workflow-Automatisierung – regelbasierte Rechnungsgenehmigung

Die Digitalisierung von Dokumenten ist für viele Unternehmen bereits ein wichtiger Schritt gewesen. Rechnungen werden gescannt, Daten extrahiert und in Systeme übertragen.

Doch häufig endet die Dokumentenautomatisierung genau an diesem Punkt.

Was danach folgt, bleibt oft weiterhin manuell:

  • Dokumente müssen weitergeleitet werden
  • Zuständigkeiten müssen geprüft werden
  • Freigaben müssen eingeholt werden
  • Benachrichtigungen müssen versendet werden

Dieser Teil des Prozesses verursacht häufig den größten Aufwand – und ist gleichzeitig der am häufigsten übersehene Hebel für Effizienzgewinne.

Ein fehlender Freigabe-Workflow führt dazu, dass Dokumente unnötig lange liegen bleiben, mehrfach weitergeleitet werden oder schlicht übersehen werden.

Automatisierte Workflows sorgen dafür, dass jedes Dokument automatisch den richtigen Weg im Unternehmen nimmt.

Was genau ist ein Dokumenten-Workflow?

Ein Dokumenten-Workflow beschreibt eine Reihe automatisierter Schritte, die bestimmen, wie ein Dokument innerhalb eines Unternehmens verarbeitet wird.

Ein Workflow legt zum Beispiel fest:

  • wer ein Dokument erhält
  • wann eine Freigabe erforderlich ist
  • welche Abteilung zuständig ist
  • welche Aktion als nächstes erfolgt

Kurz gesagt: Ein Workflow definiert den digitalen Weg eines Dokuments durch das Unternehmen.

In einer modernen Intelligent Document Processing (IDP)-Lösung wie DocBits lassen sich diese Regeln flexibel konfigurieren – ganz ohne komplexe Programmierung.

Die einfache Logik hinter regelbasierten Workflows

Damit Workflows effizient funktionieren, müssen sie gleichzeitig klar strukturiert und flexibel sein. Die regelbasierte Workflow-Logik in DocBits basiert auf einem einfachen, aber leistungsstarken Prinzip aus drei Elementen:

  • When – der Auslöser
  • And – die Bedingung
  • Then – die Aktion

Diese Struktur macht Workflows leicht verständlich und ermöglicht es Unternehmen, ihre Geschäftsprozessautomatisierung genau an ihre Anforderungen anzupassen.

When – Wann startet der Workflow?

Der Trigger ist das Ereignis, das den Prozess startet. Typische Auslöser:

  • Ein Dokument wird hochgeladen
  • Ein Dokument wird als bestimmter Typ erkannt (z. B. Rechnung, Lieferschein)
  • Ein Dokument erreicht einen bestimmten Status

Beispiel: Wenn ein Dokument als Rechnung erkannt wird, wird der Workflow automatisch aktiviert.

And – Unter welchen Bedingungen wird der Workflow ausgeführt?

Zusätzliche Bedingungen stellen sicher, dass der Workflow nur dann greift, wenn alle Kriterien erfüllt sind:

  • Dokumentstatus
  • Lieferanteninformationen
  • Betragsgrenzen
  • Abteilungen oder Kostenstellen

Beispiel: Wenn ein Dokument eine Rechnung ist und der Status „Ready for Validation“ erreicht wurde.

Then – Welche Aktion wird ausgeführt?

Der letzte Teil des Workflows definiert die automatische Folgemaßnahme:

  • Zuweisung an eine bestimmte Abteilung
  • Start eines Freigabeprozesses
  • Versand einer Benachrichtigung
  • Weiterleitung an ein ERP-System (z. B. Infor LN oder Infor M3)
  • Änderung des Dokumentstatus

Ein vollständiger Workflow könnte so aussehen:

When: Dokumenttyp = Rechnung And: Status = Ready for Validation Then: Zuweisung an das Finance-Team + automatische Benachrichtigung

Was früher mehrere manuelle Schritte erforderte, geschieht nun vollautomatisch im Hintergrund.

Ein Beispiel aus der Praxis: Automatisierte Rechnungsverarbeitung

Mit automatisiertem Workflow in DocBits

Die Rechnung wird automatisch erkannt, relevante Daten werden extrahiert, der Workflow prüft definierte Regeln und das Dokument wird automatisch dem zuständigen Team zugewiesen. Die verantwortliche Person erhält eine Benachrichtigung – ohne manuellen Eingriff.

Workflows automatisieren – das ist der Kern des Mehrwerts: Rechnungen werden schneller bearbeitet, Fehler werden reduziert, und Mitarbeitende können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren.

DocBits Workflow-Übersicht: Automatisierte Rechnungsverarbeitung mit regelbasierten Prozessschritten – FELLOWPRO

Transparenz durch zentrale Workflow-Übersichten

Ein weiterer Vorteil moderner Workflow-Systeme ist die zentrale Prozessübersicht. In einem übersichtlichen Dashboard können Unternehmen:

  • bestehende Workflows einsehen und anpassen
  • neue Prozesse erstellen
  • Automatisierungen in Echtzeit überwachen

Gerade in den Bereichen Finance und Accounting ist diese Transparenz ein entscheidender Faktor für Compliance und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.

Vorteile automatisierter Dokumenten-Workflows im Überblick

Routineaufgaben laufen automatisch – Mitarbeitende sparen Zeit

Workflows als Schlüssel zur End-to-End-Automatisierung

Die Zukunft der Dokumentenverarbeitung liegt nicht nur in der Digitalisierung, sondern in der vollständigen Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Intelligent Document Processing (IDP) verbindet mehrere Technologien zu einem durchgängigen Prozess:

  1. Dokumentenerkennung
  2. Datenextraktion
  3. Validierung
  4. Workflow-Automatisierung
  5. Integration in ERP-Systeme (z. B. Infor LN, Infor M3)

Mit Lösungen wie DocBits entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess – von der Dokumentenerfassung bis zur finalen Verarbeitung im ERP-System.

Regelbasierte Logik reduziert Fehler durch manuelle Weiterleitungen

Dokumente werden sofort an die richtige Stelle weitergeleitet

Mehr Dokumentenvolumen ohne zusätzlichen Personalaufwand

Volle Transparenz über alle Dokumentenflüsse

Fazit

Dokumente sind ein zentraler Bestandteil vieler Geschäftsprozesse – insbesondere in Finance, Einkauf und Logistik.

Doch erst durch intelligente, regelbasierte Workflows entfalten digitale Dokumente ihr volles Potenzial.

Automatisierte Regeln sorgen dafür, dass Dokumente nicht mehr manuell verwaltet werden müssen, sondern automatisch den richtigen Prozess durchlaufen – schneller, fehlerfreier und vollständig nachvollziehbar.

Workflows automatisieren – mit modernen IDP-Plattformen wie DocBits können Unternehmen genau das einfach umsetzen und ihre Dokumentenverarbeitung nachhaltig optimieren.

FAQ: Häufige Fragen zur Workflow-Automatisierung

Was ist der Unterschied zwischen Workflow-Automatisierung und RPA?

Workflow-Automatisierung steuert den gesamten Dokumentenfluss inklusive Entscheidungspunkten und Weiterleitungen. RPA (Robotic Process Automation) automatisiert hingegen einzelne, wiederholbare Aufgaben – z. B. das Eintragen von Daten in ein System. Beide Technologien ergänzen sich in einer IDP-Lösung wie DocBits.

Finance und Accounting profitieren durch schnellere Rechnungsverarbeitung und bessere Compliance. Einkauf und Logistik profitieren durch automatisierte Lieferschein- und Bestellabgleiche. Grundsätzlich eignet sich Workflow-Automatisierung für jede Abteilung mit wiederkehrenden Dokumentenprozessen.

Nein. Workflows in DocBits lassen sich über eine visuelle Oberfläche konfigurieren – ganz ohne technische Programmierkenntnisse.

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DocBits Workflow Feature: Regelbasierte Workflows mit When-And-Then-Logik – Übersicht der automatisierten Dokumentenverarbeitung

Bildnachweis: Header- & Beitragsbild von FELLOWPRO

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