Es läuft. Die Rechnungen kommen rein, das System liest sie aus, die Daten landen im ERP. Was vor ein paar Jahren noch Stunden gedauert hat, geht heute dank IDP in Minuten.
Und dann kommt diese eine Rechnung…
Ein Lieferant, der sein Format geändert hat. Eine Steuerlogik, die nur in bestimmten Ländern gilt. Ein internes Regelwerk, das gewachsen ist über Jahre – und das kein Standard-Tool der Welt kennt. Das Dokument landet auf einem Schreibtisch. Jemand korrigiert es von Hand. Und genau da fragt man sich: War das nicht der Punkt, an dem die Automatisierung greifen sollte?
Dieses Szenario ist kein Einzelfall. Es ist einer der häufigsten Frustrationspunkte bei Unternehmen, die ihre Dokumentenprozesse bereits automatisiert haben – und trotzdem nicht ganz loskommen von manuellen Eingriffen.
Moderne Systeme können enorm viel. Sie erkennen Dokumenttypen, extrahieren Felder, validieren Grundregeln. Aber sie kennen nur eine Wahrheit: die allgemeine.
Die Realität in Unternehmen sieht anders aus. Eigene Lieferantenstrukturen, gewachsene Buchhaltungslogiken, individuelle Freigabeprozesse – all das lässt sich nicht in vorgefertigte Regelwerke pressen. Wer das versucht, kämpft täglich gegen Ausnahmen, die keine Ausnahmen sein sollten, sondern einfach der normale Betrieb.
Das kostet Zeit, Nerven und Vertrauen in die Automatisierung selbst.
Ja! Genau hier setzt DocBits mit Document Scripts an. Statt den eigenen Prozess an die Software anzupassen, passt sich die Software an den eigenen Prozess an.
Document Scripts sind Python-basierte Skripte, die sich direkt in den Dokumenten-Workflow integrieren und automatisch zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden – im Hintergrund, ohne Unterbrechung, ohne externe Middleware.
Beträge, Steuerkennzeichen, Pflichtfelder – alles wird gegen interne Vorgaben geprüft, bevor ein Fehler überhaupt ins ERP gelangt. Keine manuelle Nachkontrolle mehr, keine Rückfragen an die Buchhaltung.
Datumsformate, Währungsangaben, Lieferantendaten – was früher jemand von Hand korrigiert hat, normalisiert das Script automatisch. Einmal definiert, läuft es einfach.
Mehrwertsteuerregeln, die je nach Land oder Vertragstyp variieren. Felder, die sich aus mehreren Quellwerten zusammensetzen. Berechnungen, die kein Standard-Tool kennt. Document Scripts können das abbilden.
Inkonsistente Daten werden erkannt und behoben, bevor sie weitergegeben werden. Was in Infor LN, Infor M3 oder CloudSuite ankommt, ist sauber, konsistent und direkt verarbeitbar.
Ein oft unterschätzter Vorteil: Document Scripts lassen sich gezielt auf Ereignisse im Workflow auslösen. Nach der Datenextraktion. Beim Speichern. Bei manuellen Feldänderungen. Kurz vor der ERP-Übergabe.
Das bedeutet: Die Logik greift nicht pauschal, sondern genau dort, wo sie gebraucht wird. Effizienter, präziser, kontrollierbarer.
Am Ende zählt, was sich im Arbeitsalltag verändert.
Weniger Dokumente, die manuell nachbearbeitet werden müssen. Kürzere Durchlaufzeiten bei Rechnungen und Bestellungen. Weniger Fehler, die erst im ERP auffallen – wenn es bereits zu spät ist, um schnell zu korrigieren. Und ein Finanzteam, das sich auf die Arbeit konzentrieren kann, die wirklich Aufmerksamkeit braucht.
Document Scripts machen Dokumentenverarbeitung automatisieren nicht nur möglich – sondern vollständig: angepasst an die eigene Realität, skalierbar mit den eigenen Anforderungen.
Standardlösungen sind ein guter Start. Aber wer Dokumentenprozesse wirklich automatisieren will – ohne Ausnahmen, ohne manuelle Lücken – braucht die Möglichkeit, eigene Logik einzubringen.
Document Scripts in DocBits geben genau das: die Kontrolle über den eigenen Workflow, ohne die Plattform verlassen zu müssen.
Document Scripts sind Python-basierte Skripte, die sich direkt in den Dokumenten-Workflow von DocBits integrieren. Sie werden automatisch ausgeführt und ermöglichen es, individuelle Geschäftslogik – wie Rechnungsvalidierung, Datenkorrekturen oder Custom Business Rules – direkt im Verarbeitungsprozess umzusetzen, ohne externe Tools oder Middleware.
Document Scripts eignen sich für Unternehmen, die ihre Dokumentenverarbeitung automatisieren möchten, aber mit Standard-Workflows an Grenzen stoßen. Besonders relevant sind sie für Finance- und AP-Teams, die komplexe Validierungslogiken, individuelle Lieferantenregeln oder spezifische ERP-Anforderungen abbilden müssen.
Document Scripts werden in Python geschrieben. Grundlegende Python-Kenntnisse reichen aus, um einfache Validierungen und Korrekturen umzusetzen. Für komplexere Custom Business Rules empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem technischen Ansprechpartner oder dem DocBits-Implementierungsteam.
Standard-Validierungsregeln prüfen allgemeine Felder und Formate – sie kennen nur das, was für alle gilt. Document Scripts gehen weiter: Sie bilden die spezifische Logik eines Unternehmens ab, reagieren auf individuelle Trigger im Workflow und können Daten nicht nur prüfen, sondern auch automatisch korrigieren und anreichern.
Ja. Document Scripts sind nativ in die DocBits-Plattform integriert, die wiederum nativ mit Infor LN, Infor M3 und CloudSuite verbunden ist. Daten werden vor der ERP-Übergabe automatisch geprüft, normalisiert und bereinigt – für eine reibungslose, fehlerfreie Integration.
In vielen Fällen ja – insbesondere bei wiederkehrenden Ausnahmen, die bisher manuell behandelt wurden. Für sehr seltene Sonderfälle bleibt ein menschlicher Review-Schritt sinnvoll. Das Ziel ist nicht, jeden Eingriff zu eliminieren, sondern die manuelle Dateneingabe auf das absolut Notwendige zu reduzieren.
Bildnachweis: Header- & Beitragsbild von FELLOWPRO
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