Das Verbinden von Systemen sollte sich nicht anfühlen, als würde man zwischen zwei Fremdsprachen übersetzen. Schließlich wollen wir doch, dass unsere Systeme miteinander sprechen – klar, zuverlässig und ohne Missverständnisse. Genau hier kommen die sogenannten BODs (Business Object Documents) von Infor ins Spiel.
Ein Business Object Document (BOD) ist – einfach gesagt – ein standardisiertes „Datenpaket“, das Informationen sicher zwischen verschiedenen Systemen austauscht.
Technisch basiert es auf dem XML-Format, das von der Open Applications Group (OAGi) definiert wurde.
Ein BOD enthält dabei immer drei entscheidende Dinge:
✅ Was sich im Paket befindet – also die eigentlichen Geschäftsdaten (z. B. eine Bestellung oder ein Lagerbestand)
✅ Wohin die Reise geht – das Zielsystem, das die Daten empfangen soll
✅ Wie es transportiert wird – über das vertrauenswürdige Netzwerk Infor ION
So sorgt Infor dafür, dass Anwendungen wie Infor LN, Infor CloudSuite Industrial (CSI) oder andere Systeme zuverlässig miteinander kommunizieren können – ganz ohne komplizierte Schnittstellen oder Sorgen bei Upgrades.
Ein BOD besteht typischerweise aus mehreren Schichten:
Dank dieser klaren Struktur können BODs leicht zwischen Systemen übertragen und verarbeitet werden.
Einige typische BOD-Typen bei Infor sind:
Diese Standardisierung ermöglicht es, Prozesse wie Bestellabwicklung, Rechnungsstellung und Lagerverwaltung effizient zu automatisieren – und das über Systemgrenzen hinweg.
Standardisierung:
Einheitliche Formate reduzieren Missverständnisse zwischen Systemen und vereinfachen die Wartung.
Automatisierung:
Prozesse lassen sich leichter automatisieren, da Systeme die Daten direkt verarbeiten können – ohne Umwege oder zusätzliche Übersetzungen.
Fehlerreduktion:
Weniger manuelle Eingaben bedeuten weniger menschliche Fehler und höhere Datenqualität.
Integration:
Durch die einheitliche Struktur wird auch die Integration von Drittanbietersystemen in die Infor-Landschaft deutlich einfacher.
Infor ION ist die Integrationsplattform, über die BODs transportiert werden. Sie sorgt dafür, dass die Dokumente sicher ans Ziel gelangen und dass jedes System weiß, was mit den empfangenen Daten zu tun ist.
Das Beste daran: Diese Architektur bleibt auch nach Updates stabil. Heißt konkret – keine bösen Überraschungen nach einem System-Upgrade und keine aufwendigen Anpassungen an Schnittstellen.
Ein BOD ist die „gemeinsame Sprache“, die Infor-Systeme nutzen, um Daten auszutauschen – standardisiert, sicher und upgrade-sicher.
Damit ist es weit mehr als nur ein technisches Format: Es ist der Schlüssel zu einer reibungslosen Kommunikation zwischen Systemen, die sonst nicht miteinander sprechen würden.
Bildnachweis: Header- & Beitragsbild von FELLOWPRO
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